Wir haben es alle schon getan—oder zumindest daran gedacht. Diese Kerze, die Sie nie angezündet haben. Der dritte Mixer, den Sie nicht brauchten. Der Früchtekuchen, von dem Sie schwören, dass er ewiges Leben hat. Weiterschenken könnte der älteste Geschenke-Hack der Welt sein. Aber wenn es schiefgeht, geht es spektakulär schief.

Die antike Geschichte des Weiterschenkens

Ob Sie es glauben oder nicht, die Praxis, ein unerwünschtes Geschenk weiterzugeben, ist älter als Omas Früchtekuchen. Im antiken Rom verschenkten die Menschen während der Saturnalien oft Münzen, Essen oder Kleidung weiter. Es war praktisch, sparsam und—manchmal—eine versehentliche Beleidigung.

Sogar der Dichter Martial schrieb Witze über Menschen, die dasselbe Geschenk wie eine heiße Kartoffel herumreichten.

Das Weiterschenken überlebte durch mittelalterliche Zeiten—Adlige tauschten aufwendige, aber nutzlose Schmuckstücke aus, um den Schein zu wahren. Spulen wir vor in die 80er Jahre, und plötzlich hatte jeder ein Regal im Schrank mit der Aufschrift "Notfall-Geschenkevorrat".

Moderne Weiterschenk-Pannen

Manchmal funktioniert das Weiterschenken wie am Schnürchen. Andere Male? Katastrophe. Nehmen Sie die berüchtigte Bürogeschichte: Ein Mitarbeiter wickelte eine duftende Lotion für das Wichteln ein, ohne zu merken, dass der ursprüngliche Schenker in derselben Abteilung arbeitete. Peinliche Blicke folgten monatelang.

Familiäre Fauxpas

Familien sind die Gefahrenzone. Eine Tante schenkte berühmterweise eine Kristallvase an ihre Nichte weiter—die ihr diese im Weihnachten zuvor geschenkt hatte. Erwischt durch einen winzigen Klebezettel, der noch drin war: "Für Tante Linda, in Liebe Emma." Hoppla.

Im Jahr 2008 wurde das Wort "regift" offiziell in das Oxford English Dictionary aufgenommen. Der Beweis, dass es hier bleibt—wie dieser Früchtekuchen.

Weiterschenken: Was man tun und lassen sollte

Denken Sie daran, diese duftende Kerze in ein neues Zuhause zu schicken? Befolgen Sie diese Regeln, um nicht die nächste virale Horrorgeschichte zu werden:

1. Verantwortungsvoll neu verpacken

Prüfen Sie auf persönliche Notizen, alte Etiketten oder verdächtige Kratzer. Nichts sagt "Ich wollte das nicht" wie der Name einer anderen Person, der noch auf der Schachtel steht.

2. Kennen Sie Ihr Publikum

Wenn Sie den neonfarbenen Gartenzwerg gehasst haben, wird Ihr bester Freund ihn vielleicht lieben. Stellen Sie nur sicher, dass er nicht dabei war, als Sie ihn das erste Mal ausgepackt haben!

3. Zeit und Ort

Büropartys und entfernte Bekannte sind sicherer fürs Weiterschenken. Enge Familie? Hohes Risiko. Ein Fehler, und das Weihnachtsessen wird besonders angespannt.

Manche Leute sagen, Weiterschenken sei geschmacklos. Andere sagen, es sei umweltfreundlich. Vielleicht ist es beides!

Der nachhaltige Aspekt

Richtig gemacht, kann Weiterschenken Abfall und Unordnung reduzieren. Warum sollte eine perfekt gute Tasse verstauben, wenn jemand anderes sie lieben würde? Betrachten Sie es als Recycling mit einer Schleife. Stellen Sie nur sicher, dass Sie kein Bedauern recyceln.

Führen Sie ein Weiterschenk-Protokoll! Notieren Sie, wer Ihnen was gegeben hat und wem Sie es gegeben haben—wie ein Geheimnisvoller-Weihnachtsmann-Detektiv. Keine Wiederholungen, keine Ausrutscher.

Den Geschenkekreislauf schließen

Weiterschenken mag seine Fallstricke haben, aber es geht nicht weg. Wenn Sie das nächste Mal diese fragwürdige Neuheiten-Krawatte oder die fünfte Kerze dieser Saison auspacken, denken Sie daran: Der unerwünschte Schnickschnack einer Person ist der skurrile Schatz einer anderen. Geben Sie es einfach vorsichtig weiter—es sei denn, Sie mögen Klebezettel-Überraschungen.

Frohes Weiterschenken! Und mögen Ihre Recycling-Abenteuer niemals im Kreis zurück zu Ihnen kommen.